Warum man bei Versicherungen den Google-Suchergebnissen nicht trauen sollte

Wer kennt es nicht: Man such nach einem neuen Produkt, und fragt als erstes mal Google. Das ist auch bei Versicherungen so. Begriffe wie z.B. „Kfz Versicherung Vergleich“, Rechtsschutzversicherung Test“, oder „Hausratversicherung Testsieger“ werden sehr häufig „gegoogelt“.

So weit so gut. Aber trauen sollte man dem, was einem Google dann präsentiert nicht.  Denn die Ergebnisse sind heutzutage leider stark verfälscht. Man kann mit den Ergebnissen nämlich sehr viel Geld verdienen.

Statistisch betrachtet ist es so: Wer ganz oben bei Google erscheint, der kriegt auch die meisten Klicks. Und wer am meisten Klicks kriegt, der kriegt auch am meisten Geschäft. Gerade mit Versicherungen kann man sehr viel Geld verdienen, weshalb es bestimmte Personen gibt, die Google gezielt „austricksen“, um auf Platz 1 bei den Suchergebnissen zu landen. Diese Leute bauen Seiten, deren einziges Ziel es ist, Versicherungen zu verkaufen. D.h. wenn man z.B. nach „Rechtsschutzversicherung Testsieger“ sucht, dann kommt man auf irgendwelche Seiten von Privatanbietern, wo Rechtsschutzversicherungen verkauft werden. Meistens sind dabei die Testsieger gar nicht im Angebot; es sind einfach irgendwelche Produkte, die einem verkauft werden. Das sieht dann bei Google z.B. so aus:

Ergebnisse für Rechtsschutzversicherung Test oder Vergleich

Die ersten vier Einträge sind Seiten von reinen Verkäufern, und haben wenig mit dem eigentlichen Suchbegriff „Rechtsschutzversicherung Testsieger“ zu tun. Seiten wie z.B. Rechtsschutzversicherungen Test, die ohne Werbung Berichte über Testergebnisse zu Rechtsversicherungen schreiben haben dagegen keine Chance.

Die Verkäuferseiten kommen bei Google auf die vorderen Plätze, weil die Betreiber bei Tageszeitungen (bzw. deren Homepages) und anderen Firmen ganz gezielt Artikel mit Links zu ihren Seiten kaufen. Und wenn eine Seite viele Links hat, dann denkt Google nun mal, dass die Seite sehr wichtig ist, und bringt sie auf die vorderen Plätze.

Seiten ohne kommerziellen Hintergrund können natürlich nicht teure Links bei Tageszeitungen kaufen. Sie haben daher keine Chance auf die vorderen Plätze bei Google, obwohl der Mehrwert für den Kunden meist viel höher ist.

Hierfür gibt es nur eine Lösung, die aber ganz einfach ist: Schauen Sie doch öfter mal bei den Google-Suchergebnissen auf die Seiten 2, 3 und 4. Meist finden Sie dort sehr interessante Ergebnisse.

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