Sind Vergleichsportale für Versicherungen empfehlenswert?

Vergleichsportale versprechen einem ohne großen Aufwand das günstigste Versicherungsprodukt zu finden. Das klingt zunächst einmal verlockend. Denn man spart sich den zeitaufwendigen Gang zum Makler. Stattdessen kann man sich selbst ein Produkt heraussuchen, und die Leistungen untereinander vergleichen.

Hierbei muss man aber eine Sache berücksichtigen: Hinter den Vergleichsportalen (z.B. Check24) stecken am Ende auch nur ganz gewöhnliche Makler. Und Makler arbeiten in der Regel immer nur mit ein paar ausgewählten Versicherern zusammen. Man erhält also nie einen wirklich umfassenden Überblick über alle Versicherer am Markt. Und wenn man denkt, man hat das günstigste Angebot gefunden, dann gibt es vielleicht noch viel günstigere, die aber nicht im Vergleichsportal vertreten sind.

Wer einen unabhängigen und transparenten Marktüberblick haben möchte, für den sind Vergleichsportale daher nur bedingt empfehlenswert. Will man wirklich wissen, welches Produkt am günstigsten ist, dann empfiehlt sich eine Anfrage bei der Stiftung Warentest oder den Verbraucherzentralen. Das kostet zwar ein bisschen Geld (Stiftung Warentest 12€), aber dort wird unter allen Anbietern am Markt nach dem günstigsten Angebot geforstet. Gleichzeitig wird natürlich auch darauf geachtet, dass die Leistungen des gewählten Produktes in Ordnung sind.

Gerade bei den „teureren“ Versicherungen, die man nicht so leicht wechseln kann (also z.B. Berufsunfähigkeitsversicherungen), lohnt sich eine Analyse bei Stiftung Warentest oder den Verbraucherzentralen sehr – obwohl diese Analysen ein bisschen Geld kosten, wird man das beste Produkt finden, und in Summe viel Geld sparen.

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